Home: Jumk.de Webprojekte

Was ist Webhosting?



Begriffserklärung

Immer wieder lesen Internetanwender den Begriff Hosting oder Webhosting. Einige können mit diesem Begriff gar nichts anfangen, andere suchen vielleicht genau das, wissen aber nicht, wie sie die verschiedenen Angebote bewerten sollen. Diese Fragen versuche ich hier zu klären.

Webhosting bezeichnet das technische Bereitstellen von Inhalten im Internet. Dazu bedarf es einem Server, einem Rechner, der stets online ist und den Internetnutzern diese Inhalte zur Verfügung stellt. Man braucht schon eine sehr große Internetpräsenz und einiges an Erfahrung, damit sich das Betreiben eines eigenen Servers lohnt. Daher kann man auf Hostinganbieter (oder Provider) zurückgreifen, die das für einen erledigen. Auf dem Server liegt dann zwar nicht nur die eigene Seite, sondern auch noch zahlreiche andere, aber das ist egal, davon merken Außenstehende nichts.

Provider

Hosting für eine normale private oder Firmenwebsite ist nicht teuer. Bei angenommen 50 MB Speicherplatz (was sehr viel ist) und um die 1000 Besucher am Tag ist das schon für wenige Euro im Monat zu haben. Ist man bereit, auf seiner Webseite Werbung (Popups, etc.) anzeigen zu lassen, die man selber nicht bestimmen kann, so kostet es oft auch gar nichts. Ein eigener Domainname ist dann allerdings nicht mit dabei. Auch sonst ist von kostenlosen Angeboten, für alle Seiten, die mehr als reines Hobby sind, abzuraten.

Der Preis hängt natürlich auch von dem ab, was man alles benötigt. Domainname (meinedomain.de) und E-Mail-Adressen sollten eh dabei sein. Ebenso sollte jeder halbwegs gute Provider SSI unterstützen, womit sich bereits sehr viel Arbeit bei der Pflege der Seiten einsparen lässt. PHP- und Perl-Unterstützung sind meist teurer (aber auch schon günstig zu haben), ASP kostet mehr, exotische Sachen wie Zope oder bestimmte CMS (Content Management Systeme) sind im Allgemeinen sehr teuer.
Wer Datenbank-Unterstützung benötigt, dem sei mySQL empfohlen, was häufig kostenlos oder sehr günstig mit angeboten wird. Ein ganz großer Geldbeutel erlaubt Sachen wie Oracle.
In welchem Punkt sich die verschiedenen Provider auch sehr stark unterscheiden ist der Zugriff auf die Logfiles. Aus diesen lässt sich ersehen, wie viele Besucher wann auf welchen Seiten waren und wie sie dorthin gekommen sind. Für professionelle oder semiprofessionelle Seiten ist dies unerläßlich.

Was tut nun der Provider, der Anbieter des Hostings? Erstens prüft er, ob die gewünschte Domain frei ist und reserviert diese. Dann stellt er vertraglich vereinbarten Speicherplatz, Traffic (Übertragungsvolumen) und die spezifischen Funktionen zur Verfügung. Er ermöglicht, die für die Webseite notwendigen Dateien hochzuladen (meist per FTP). Und zu guter Letzt sorgt er dafür, dass die Seite unter der entsprechenden Domain stets erreichbar ist (ein Wert tiefer als 99% bei der Erreichbarkeit ist kaum akzeptabel). Nicht zu verachtende Zusatzleistung kann der Support sein.
Übrigens: bei einem guten Provider braucht eine Domain kein www. vor dem Namen zu haben, sie ist mit und ohne diesem gewohnten, aber nicht sehr sinnigen Kürzel verfügbar.




© 2004 Jumk.de Webprojekte
Impressum & Datenschutz