Was tun bei Problemen mit den Gelenken, Gicht?

Allgemeines

  • Die Symptome fangen mit über Tage anhaltenden Schmerzen im großen Zeh, Hand- und Kniegelenk an und die Haut wird an den schmerzenden Stellen rötlich.
  • Gicht ist eine Purin-Stoffwechselkrankheit, die der Arthritis, Arthrose ähnelt.
  • Männer leiden häufiger darunter als Frauen.
  • Auslöser für Gicht ist zu viel produzierte Harnsäure.
  • Bei Gicht sollte man purinreiche Lebensmittel vermeiden. Diese sind beispielsweise: Fleisch, Fisch, Geflügel, tierische Fette und Fleischextrakte, Hülsenfrüchte, Spargel, Spinat, Blumenkohl, Saucen wie Mayo oder Remoulade, Pilz, scharfes Essen, Alkohol
  • Viel Bewegung, gesunde Ernährung und viel Trinken (Wasser, Tee) kann vorbeugen.
  • Die folgenden Hausmittel können nur zusätzlich für eine schnelle Linderung angewendet werden. Bei bereits bestehender Gicht ist eine ärztliche Behandlung unumgänglich.

Hausmittel

1. Schmerzende Stellen mit Apfelessig-Wasser-Gemisch (1:7) einreiben.

oder:

2. 50 g Brennnesselblätter und je 25 g Birke, Ackerveilchen, Zinnkraut mischen. Drei Wochen lang jeden Morgen nüchtern eine Tasse Tee davon trinken. Dazu einen Teelöffel der Mischung in eine Tasse geben, mit heißen Wasser überbrühen, ziehen lassen und abseihen.

oder:

3. Vollbäder nach Kneipp:
- einen Bund Farnblätter in kochendem Wasser abkochen, und den Sud mit ins Badewasser geben. Eine viertel Stunde darin baden.
- zwei Hände Brennnessel- oder Haferkräuter abkochen, sechs Stunden ziehen lassen, abseihen und mit ins Badewasser geben. 30 Min. darin baden, leicht abtrocknen und gleich ins Bett legen.
- eine Hand voll Lindenblüten und -blätter abkochen, abseihen, den Sud mit ins Badewasser geben und eine gute viertel Stunde darin baden.

oder:

4. Arnikablüten in 70%-Alkohol aus der Apotheke geben, zwei Wochen ziehen lassen, abseihen, 10 Tage ziehen lassen und nochmals abseihen. Einen Esslöffel der Arnikatinktur mit 500 ml Wasser mischen, ein Handtuch darin tränken und auf die schmerzenden Stellen legen.

oder:

5. Tees:
- Knoblauchtee: Eine Knoblauchzehe mit heißen Wasser übergießen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen und dreimal täglich eine Tasse trinken.
- Birkenblättertee: zwei Teelöffel Birkenblätter mit Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und dreimal täglich eine Tasse trinken.
- Eisenkraut- oder Salbeitee: Einen Teelöffel mit Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und mehrmals täglich schlückchenweise trinken.
- Schlüsselblumentee: einen Teelöffel mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen, abseihen und dreimal täglich eine Tasse trinken.

oder:

6. Halbe Knolle Knoblauchzehen schälen, schneiden, in ein Glas geben, mit 1 liter mind. 45%-klarem-Alkohol aufgießen, verschließen und zwei Wochen lang warm lagern. Abseihen, Tinktur in eine dunkle Flasche geben und täglich ein Gläschen mit Kirschsaft trinken.

oder:

7. Ein frisches Tuch mit kaltem Quark betreichen und auf die schmerzende Stelle legen. Mit einem Schal fixieren und einige Stunden wirken lassen.



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oder:

8. Zinnkrautwickel: 5 Esslöffel Zinnkraut in einem Liter Wasser aufkochen, 10 Min. kochen lassen, abseihen, ein sauberes Tuch eintauchen, auswringen und nicht zu heiß auf die betroffene Stelle legen. Gegebenenfalls mehrmals wiederholen.

oder:

9. 15 g Meerrettich in einen Topf geben, mit einem halben Liter Wasser aufkochen und abseihen. Eine Woche lang morgens auf nüchternen Magen ein kleines Gläschen davon trinken.

oder:

10. Knoblauchessig: eine Zehe schälen, hacken und in ein Glas geben, mit einer Tasse Weinessig auffüllen, verschließen und gut zwei Wochen ziehen lassen. Abseihen, in eine dunkle Flasche füllen und dreimal täglich einen Esslöffel des Essigs mit einem Glas Wasser mischen und trinken.








Hinweis: Diese Webseite ist eine Sammlung von Informationen über früher und aktuell benutzte Hausmittel. Sie stellt in keiner Weise Ersatz für Beratungen oder Behandlungen durch Ärzte oder Apotheker dar. Die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Mittel wird nicht garantiert. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer an einen Arzt oder Apotheker.

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