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Lautstärke in Dezibel, Verhältnis

Dezibel ist eine logarithmische Größe, die für Lautstärken verwendet wird. Bei der Lautstärke entspricht eine Erhöhung von 20 dB einer Verzehnfachung, 6 dB etwa einer Verdoppelung der Stärke. Auch Null und negative Werte sind möglich. Dieser Rechner berechnet das Verhältnis zweier Dezibelangaben bei der Lautstärke.

Die Formel für die Berechnung ist: Verhältnis = 10(a-b)/20


Erster Wert (a): dB
Zweiter Wert (b): dB



Der erste Wert ist mal so laut wie der zweite.
Bitte zwei Werte eingeben, das Verhältnis wird berechnet. Werte tauschen berechnet das umgekehrte Verhältnis.

Beispiele: 30 Dezibel ist 31,623 mal so laut wie 0 Dezibel, ebenso ist 40 Dezibel 31,623 mal so laut wie 10 Dezibel. Bei einen Unterschied von 40 Dezibel ist der Faktor 100, bei 80 Dezibel sind es 10000. Ein Dezibel lauter entspricht einer Erhöhung der Lautstärke um das 1,122-fache.

Dezibel ist eine logarithmische Skala. Daher bedeuten Null Dezibel keinen echten Nullpunkt, einen solchen gibt es theoretisch nicht, in der Praxis ist ein hoher negativer Wert aber gleichbedeutend mit keiner messbaren Lautstärke. Null Dezibel sind bei optimalen Bedingungen theoretisch gerade noch hörbar.
Die Schallleistung ist eine Leistungsgröße, diese ist proportional zum Quadrat der Feldgröße Schalldruck. Daher kommt die 2 in der Formel, denn eigentlich sind Dezibel zehntel Bel, also wäre das Verhältnis 10(a-b)/10. Für Dezibel bei anderen Größen, siehe Dynamikumfang.

Das Bel und damit auch das Dezibel wurden nach Alexander Graham Bell benannt. Bel und Dezibel sind Hilfsmaßeinheiten, in den meisten Ländern sind es zwar keine gesetzlichen Einheiten, aber dennoch gängig. Manchmal stößt man auf Größen wie dB(A), seltener dB(B) und andere. Diese enthalten eine Frequenzbewertung, gewichten also besser hörbare Tonhöhen stärker. Wobei das am häufigsten verwendete dB(A) eigentlich für geringe Lautstärken gilt, aber auch für größere Lautstärken eingesetzt wird, was dann zu nicht ganz ideal gewichteten Messergebnissen führt.






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