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Über Sterne: Rote Überriesen

Ein Roter Überriese ist die größere Version eines Roten Riesen - soweit keine Überraschung. Aber bei diesen Sternen mit mehr als acht bis zehn Sonnenmassen (der genaue Wert ist noch ungewiss) endet die Energieerzeugung nicht mit dem Brennen von Helium oder Kohlenstoff.
Ein Roter Überriese besteht aus mehreren Schichten. Die äußerste Hülle ist inaktiv und besteht aus rotglühendem Wasserstoff und Helium. Danach kommt eine Schicht in der Wasserstoff zu Helium fusioniert wird. In der nächsten Schicht wird Helium zu Kohlenstoff gebrannt. So geht es weiter, bis im Kern schließlich Eisen entsteht. Der Überriese strahlt extrem hell, aber nur für kurze Zeit (immer noch ein paar hunderttausend bis Millionen Jahre). Die Phase, in welcher der Stern in seinem Kern aus Schwefel und Silizium schließlich Eisen brennt, dauert nur noch ein paar Tage bis Wochen.
Aus Eisen lässt sich keine Energie mehr herausholen. Der Kern kühlt ab und implodiert dann. Die folgende Supernova (vom Typ II) zerreist den Stern und hinterlässt einen winzigen Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch.

Rote Überriesen sind häufig sehr instabil, pulsieren und haben manchmal einen starken Sternwind, der ihre Hülle davonträgt.

Beispiel: Beteigeuze

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    Westerlund 1
Offener Supersternhaufen Westerlund 1
Foto: Eso, Europäische Südsternwarte

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