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Über Sterne: Junge Sterne

Sterne bilden sich in Gruppen von ein paar Wenigen bis zu vielen Tausend. Dies passiert, wenn eine der zahlreichen interstellaren Wolken beginnt, sich zusammenzuziehen (interstellar = zwischen den Sternen). Sie wird immer dichter und bricht in einzelne Segmente auseinander, die sogenannten Bok-Globule. Dies sind die Vorläufer der Protosterne, die noch eine Abmessung von mehreren Lichtjahren haben können.

Die Protosterne verdichten sich aufgrund der Gravitation immer weiter und beginnen durch die frei werdende Gravitationsenergie heiß zu werden und zu leuchten. Währenddessen kann die Wolke des Protosterns je nach Drehimpuls noch weiter zerbrechen in Mehrfachsysteme und Staubscheiben, den Vorgängern von Planetensystemen. Die Jugendzeit eines Sterns ist sehr turbulent und der Stern kann immer wieder Ausbrüche zeigen.

Wächst schließlich Druck und Temperatur im Inneren der Wolke über einen bestimmten Wert, dann beginnt die Kernfusion. Zunächst wird alles vorhandene Deuterium zu Helium 3 gebrannt. Ist dies getan, dann schrumpft der Stern ein letztes Mal, bis er mit der eigentlichen Wasserstofffusion beginnen kann. Ab da ist der Stern stabil und auf der Hauptreihe angekommen, seine bis zu mehrere 100 000 Jahre lange Jugendzeit ist vorbei.

Beispiel: T Tauri

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    M16
Sterngeburt im Adlernebel (M16), mehrere Bok-Globule sind zu sehen.
Foto: Nasa

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